Kopie von Wissenschaft

Handys, Laptops, WLAN-Router, Bluetooth-Kopfhörer, die smarte Uhr – und dann auch noch Alexa. Immer mehr Geräte in unserem Alltag senden und empfangen Daten über eine kabellose Verbindung: Elektromagnetische Strahlung macht es möglich. 

Doch – wenn riesige Datenmengen, Bilder und Töne über unsichtbare Felder übertragen werden können – reagiert dann nicht auch unser Körper auf diese?

Immer mehr wissenschaftliche Studien deuten auf gesundheitliche Risiken durch elektromagnetische Strahlung hin. Welche und inwiefern? Los geht’s! 

Generell

Generell kann Strahlung von verschiedenen Quellen ausgehen. Die meisten Studien beziehen sich jedoch auf elektromagnetische Strahlung, die vor allem von beispielsweise Handys, Tablets, Laptops, Funkmasten, WLAN und 5G ausgeht.

5G?

Hast Du schon von 5G gehört? 5G steht nach 2G, 3G und 4G als neueste Generation des Mobilfunks vor unserer Tür – beziehungsweise ist schon da. „5G ist jetzt“ sagte der Vodafone Deutschland CEO bereits im Juli 2019, als die ersten 5G-Antennen den Start in Hamburg, München und 18 weiteren Städten und Gemeinden Deutschlands signalisierten (Link). Studien hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen gibt es hierzu allerdings kaum. Nicht umsonst warnen über 250 Wissenschaftler und Ärzte mit Nachdruck vor den möglichen Gesundheitsrisiken (Link). Wir „fliegen blind“ und können folglich nur hoffen, dass 5G keine allzu großen negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben wird (Link).

Hinsichtlich der vorigen Generationen des Mobilfunks und elektromagnetische Strahlung im Allgemeinen wurden hingegen dutzende Studien durchgeführt.

Mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit

Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Depressionen, Krebs, Tumore, Konzentrationsschwierigkeiten und Nervosität sind nur einige wenige gesundheitliche Auswirkungen, die durch elektromagnetische Strahlung entstehen können (LinkLinkLinkLinkLinkLink). 2011 stuft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die internationale Agentur für Krebsforschung (IACR) Mobilfunkstrahlung als „möglicherweise krebserregend“ ein (Link). Der Grund hierfür ist das erhöhte Risiko eines bösartigen Hirnkrebses, der mit der Nutzung drahtloser Telefone in Zusammenhang gebracht wird (Link). Studien kritisieren jedoch die milde Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation trotz eindeutiger gesundheitsschädigender Hinweise (Link), als auch die nicht hinreichende Berücksichtigung neurologischer Krankheiten – insbesondere in Hinblick auf das veränderten Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit den digitalen Technologien (Link). Dass Krebs und Immunschwächen mit Mobilfunkstrahlung in Zusammenhang stehen, wird auch von weiteren Studien belegt (z.B. LinkLink). Auch Genschäden menschlicher Zellen (Link) und die Änderung der Gehirnwellen-Frequenz können durch die Strahlung verursacht werden (Link), denn das Gehirn ist in Hinblick auf Strahlung eines der empfindsamsten Organe (Link). 

 

Kinderwunsch und Schwangerschaft

Auch für den Kinderwunsch kann Strahlung gravierende Auswirkungen haben, da sie unter anderem zu Fortpflanzungsproblemen bei Frauen führt (Link). Auch die Samenqualität der Männer wird hiervon negativ beeinflusst (Link). Rund 30-40% aller Fälle von Unfruchtbarkeit basieren auf der männlichen Zeugungsunfähigkeit (Link).

Während der Schwangerschaft können elektromagnetische Felder ebenfalls eine schädliche Wirkung haben. So führt die American Pregnancy Association Strahlenbelastung beispielsweise neben Rauchen und dem Drogenkonsum als einen Grund für Fehlgeburten auf (Link). Auch Studien bestätigen einen Zusammenhang zwischen der Exposition mit Mobilfunkstrahlung und gesundheitlichen Auswirkungen auf den Nachwuchs. Ein Experiment mit schwangeren Ratten offenbarte beispielsweise Schäden am Gehirn der fetalen Ratten (Link) und eine weitere lieferte Hinweise auf Entzündungen in der Leber und der Bauchspeicheldrüse (Link).

Babys und Kinder

“Ganz besonders wichtig ist die Minimierung der Exposition für Kinder. Sie befinden sich noch in der Entwicklung und könnten deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren” mahnt das Bundesinstitut für Strahlenschutz (Link), denn „das Kind ist besonders strahlenempfindlich und hat ein höheres Strahlenrisiko als Erwachsene“, führt auch die Strahlenschutzkommission weiter aus (Link). „Ein Neugeborenes hat ein 10-15-mal größeres Risiko ein strahlen-induziertes Malignom zu erleiden als ein 50-jähriger" (Link). Der Grund hierfür liegt an der „[...] anderen Anatomie, die sich umso stärker vom Erwachsenen unterscheidet, je jünger es ist bzw. je geringer seine Körpergröße ist. Dies bedeutet, dass besonders strahlensensible Organe bei geringer Körpergröße näher an einem exponierten Feld liegen als beim Erwachsenen.“ (Strahlenschutzkommission, Link). Prof. Dr. Erich Sorantin, Kinderradiologe der Universitätsklinik für Radiologie in Graz ergänzt weiter: „Je kleiner das Kind, desto höher ist die Strahlenempfindlichkeit. Insbesondere das Gehirn ist in den ersten Lebensjahren besonders empfindlich, weil es noch nicht verschaltet ist“ (Link) und sich noch entwickelt (Link). Zudem wachsen jüngere Gehirne schneller und sind zusätzlich dazu durch die dünne Schädelwand und das sich entwickelnde Immunsystem um einiges anfälliger für die Auswirkungen von Strahlung (Link).

Auch Gedächtnis-, Lern-, Verhaltens- und Aufmerksamkeitsprobleme können durch elektromagnetische Strahlung resultieren (Link).

Besorgniserregend ist vor allem die schnelle Verbreitung drahtloser Technologien und die der jungen Generation liegenden Jahre der zunehmenden Bestrahlung. Insbesondere in Hinblick auf ihre erhöhte Strahlensensitivität, durch das sich entwickelnde Nervensystem, die Hyperleitfähigkeit des Gehirns und die verhältnismäßig größere Strahlendurchdringung des Kopfes (Link). Angesichts des explosionsartigen Anstiegs der Nutzungsraten und des raschen technologischen Wandels bei drahtlosen Geräten unterstützt die American Academy of Pediatrics "die Neubewertung der Strahlungsstandards für Mobiltelefone und andere drahtlose Produkte und die Annahme von Standards, die Kinder schützen und die aktuellen Nutzungsmuster widerspiegeln" (Link).

 

Und nun?

Ob nun 5G oder andere Formen der elektromagnetischen Strahlung, in einem sind sich die Studien einig: Die Exposition der Menschen gegenüber der Strahlung sollte so gering wie möglich gehalten werden (Link).

In vielen Ländern wurden bereits Maßnahmen zum Schutz der jungen Menschen getroffen. In Frankreich ist WLAN seit 2015 in Kindergärten und Vorschulen verboten (Link) und Handys in den Klassen und auf dem Schulhof sogar bis Ende der Mittelstufe untersagt (Link). Auch die belgische Regierung hat Schritte eingeleitet und es verboten, Kindern unter 8 Jahren ein Mobiltelefon zur Verfügung zu stellen (Link). Auch andere High-Tech-Nationen erwägen es, Kinder vermehrt vor gesundheitsschädlicher Strahlung zu schützen (Link).

Bleibt nur die Frage, wie wir die Strahlenbelastung für unsere Liebsten möglichst reduzieren können. Denn „effektive Gegenmaßnahmen sind kein Luxus, sondern schlichte Notwendigkeit.“ (Link).

In der eigenen Wohnung werden wir von einer großen Anzahl verfügbarer WLAN-Netze begrüßt – ebenso in Cafés, in Restaurants, am Flughafen und mittlerweile sogar an Bushaltestellen. Auch 5G wird schon bald überall verfügbar sein und elektronische Geräte wie Handys, Laptops, Tablets, Bluetooth-Boxen, Funkwecker, Babyphone und viele weitere sind schlicht nicht mehr wegzudenken.

Safily

Genau hier setzt Safily an: Die Produkte helfen dabei, elektromagnetische Strahlung abzuschirmen. Dabei richten sie sich speziell an diejenigen, die besonders von den möglichen Gefahren betroffen sind: Schwangere (Ungeborene), Babys und Kinder.

Die Entscheidung für den Fokus auf Mützen beruht auf der besonderen Sensitivität des Gehirns, also des Kopfes der Babys. Die Decken richten sich an die Ungeborenen im Bauch der Schwangeren und helfen bei der Abschirmung der meist viel zu nah am Bauch gehaltenen Handys, Tablets und Laptops.

Die Abschirmung des sich noch entwickelnden Kindes im Bauch und des Babys vor elektromagnetischer Strahlung ist die Herzensangelegenheit von Safily.